
Man hört zwar immer noch nichts von Weihnachtsshows mit Bruce. Aber am 3. Dezember gibt Max zwei Shows im B.B. King’s in New York City.
Quelle: Backstreets.com

Man hört zwar immer noch nichts von Weihnachtsshows mit Bruce. Aber am 3. Dezember gibt Max zwei Shows im B.B. King’s in New York City.
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11.09.2004 von Stefan übersetzt von Regine
Springsteen sagt: �Das Ziel ist ganz klar!
Donnerstag, 5. August 2004
Von Jay Lustig
Übersetzt von Regine
Ein Rock �n� Roll Dream Team mit Bruce Springsteen, Pearl Jam, R.E.M. and der Dave Mathews Band startet im Oktober eine eigene achttägige politische Kampagne. Diese Künstler wollen John Kerry bei der Kandidatur für die Präsidentschaftswahl unterstützen, indem sie in 34 Shows in neun Staaten, die auf der Kippe stehen, Gelder aufbringen und Wähler wachrütteln.
Dies ist unbestritten der ehrgeizigste Versuch von politischem Aktivismus in der Geschichte des Rock.
Unser Hauptziel ist es, die Richtung der Regierung der letzten vier Jahre zu ändern und wir wollen eine neue Regierung�, sagte Springsteen gestern bei einem Telefoninterview mit dem Star-Ledger.
Es handelt sich dabei nicht um nur eine Tour, sondern es sind sechs, die in verschiedene Städte eines Staates am gleichen Tag kommen. Springsteen und seine E Street Band sind der Headliner einer Arena-Tour, bei der auch R.E.M., John Fogerty und Bright Eyes mitmachen. In anderen Tourteams sind die Dixie Chicks und James Taylor und John Mellencamp und Babyface dabei. Tickets für alle Shows gehen am 21. August in den Verkauf.
Folgendes sagte Springsteen zu der Tour und zu einigen anderen Themen:
Waren Sie von Anfang an bei den Gesprächen dabei, um diese Tour auf die Beine zu stellen, oder sind Sie später dazu gekommen?�
Ich glaube, es fing damit an, dass ich mich mit (Manager) Jon (Landau) darüber unterhielt, dass wir in dieser Wahlperiode etwas tun wollten. Anfangs wollte ich einfach mit meiner Akustikgitarre raus gehen und auf ein paar Bühnen in den Staaten spielen, wo die Schlachten geschlagen werden. Ich wollte nur meine Musik spielen und meine Ideen vortragen und das Publikum dazu bringen, dass man zusammen über alles nachdenkt, und ich wollte versuchen progressive Wähler zu mobilisieren. Landau hatte mit einigen Managern von anderen Bands gesprochen, die auch was machen wollten, und ich weiß, dass er mit dem Manager von Pearl Jam, von R.E.M. und von den Dixi Chicks gesprochen hat, und langsam nahm das Vorhaben Gestalt an. Sie wandten sich an die Organisationen, mit denen wir arbeiten wollten, und machen alles klar.�
Eine grundsätzliche Frage, was wollen Sie mit der Tour erreichen?�
�Das Ziel ist ganz klar. Wir wollen eine neue Regierung im November. Außerdem versuchen wir, progressive Wähler zu mobilisieren. ACT (America Coming Together, eine Organisation, der die Tour zu Gute kommt) schickt Fußvolk von Tür zu Tür, um die Leute davon zu überzeugen auch zur Wahl zu gehen. Also ist es eine Mischung von Wählermobilisierung und Bildung. Wir werden viel Spaß haben und es wird unterhaltsam sein für die Leute � und hoffentlich auch inspirierend. Aber unser Hauptziel ist es, die Richtung der Regierung der letzen vier Jahre zu ändern und wir wollen eine neue Regierung.�
Was würden Sie davon halten, wenn ein sagen wir mal konservativer Fan von Ihnen der Meinung ist, dass Musiker keine politischen Statements abgeben sollten?�
Das ist eine meiner Lieblingsfragen (lacht). Also, mir ist klar, dass es eine Beziehung zwischen dem Künstler und dem Publikum gibt und es gehört dazu, dass man ins Publikum schaut und sich selbst sieht, so wie ich das immer mache. Und das Publikum schaut auf die Bühne und es sieht sich selbst � das zumindest hoffen wir alle. Unterschiedliche Meinungen and Ansichten können bei einigen Leuten die Beziehung zerstören. Gleichzeitig ist die Beziehung Künstler-Publikum viel komplizierter. Ich nenne dazu immer ein Beispiel: ich habe in meinem Leben sehr viel Inspiration aus den Filmen von John Wayne gezogen. Ich finde sie durchweg inspirierend, aber ich war nie ein Fan von John Waynes Politik.
Und die andere Antwort lautet, es gibt Lobbyisten in Washington, die Geschäfte machen und so die Regierung beeinflussen. Es sind nur Geschäftsleute. Warum können Sie nicht einfach den Mund halten und Geschäfte machen, anstatt sich in die öffentliche Politik einzumischen? (lacht) Große Firmen beeinflussen die Regierung auf ihre Weise. Es gibt Gewerkschaften, die die Regierung auch auf ihre Weise beeinflussen. Und es gibt Farmer, die die Regierung auf ihre Weise beeinflussen.
Na ja, Künstler schreiben und singen und denken. So machen wir das.
Man kann niemandem sagen, was er denken soll. Und ich glaube auch nicht, dass die Leute wegen der politischen Meinung zu den Musikern kommen. Aber ich bin in einer Generation aufgewachsen, wo Künstler immer eine alternative Informationsquelle waren. Und die Kommunikationsmittel sind ziemlich begrenzt. In den Nachrichten werden immer dieselben Leuten von denselben Leuten interviewt, die dann wiederum dieselben Leute in ihrer Show interviewen (lacht). Wir sind eine andere Stimme da draußen mit einer bestimmten Sichtweise und das bereichert hoffentlich die Beziehung zu meinen ganzen Fans.
Ich sage immer, in unseren Shows sind Demokraten und in unseren Shows sind Republikaner, und die Leute kommen hin und nehmen das mit nach Hause, was sie von der Musik brauchen. Aber dies ist eine ganz besondere Wahl und ich denke, dass es wohl die wichtigste Wahl in meinem ganzen Leben ist. Ich singe schon seit 25 Jahren über die amerikanische Identität und amerikanische Ideale Wenn Sie sich auch nur ein kleines bisschen mit meiner Arbeit beschäftigt haben � es sei denn, Sie haben nur selektiv gehört, wie das die Leute bei Popmusik oft machen � dann ist es kein Geheimnis, wo ich die ganzen Jahre über gestanden habe. So sieht�s aus. Die Beziehung Künstler-Publikum hat viele Facetten und ist komplizierter als �Ich muss der selben Meinung sein wie sie� oder �Sie müssen derselben Meinung sein wie ich.�
Sie sind also offensichtlich gegen Bush. Kann man dann davon ausgehen, dass Sie für Kerry sind?�
Ja, das bin ich
Im Shea Stadium im letzten Oktober haben Sie den politischen Inhalt Ihrer Show deutlich erhöht, als Sie ein Band von Präsident Bush (er spricht über Massenvernichtungswaffen) vor �Souls of the Departed� gespielt haben. Gab es dafür einen bestimmten Auslöser?�
Das Thema, wie wir überhaupt in den Irak gekommen sind, ruhte schon seit langem. Ich habe mich zurückgelehnt und beobachtet, was passiert, und ich hatte starke Vorbehalte und Ängste in den Irakkrieg zu ziehen … ich glaube nicht, dass es um Demokraten oder Republikaner ging. Ich bin der Meinung, dass wir jedesmal, wenn wir das Leben unserer tapfersten jungen Männer und Frauen aufs Spiel setzen, wir diese Leben auch in den dunkelsten Momenten ehren sollten.�
Jetzt ein leichteres Thema, haben Sie schon eine Idee, welche Songs Sie auf der Tour spielen werden?�
Ich weiß nicht. Das richtet sich nach dem Event. Es ist eine Art Kundgebung. Aber ich glaube, die Show wird hoffentlich wie immer sein, lustig und inspirativ, und witzig und ernsthaft. Ich bin noch nicht sicher, wie es ablaufen soll. Aber wir haben interessante Leute mit R.E.M. und John Fogerty, der wird mit der E Street Band spielen. Es wird eine große Herausforderung. Bright Eyes � ein großer Singer-Songwriter (Conor Oberst). Deshalb glaube ich, dass es anders und aufregend sein wird, und dass die Leute, die hingehen, viel Spaß haben werden.�
Wenn Sie sagen, dass Fogerty mitmacht, heißt das, die Band unterstützt ihn bei seinem Set?
Wir unterstützen John, ja. John kommt, er hat im Moment keine Band, also geben wir unser Bestes für ihn (lacht).
Machen Sie auch mit oder nur die Band?�
Machen Sie Witze? (lacht) Ich spiele die Songs von John Fogerty. Das können Sie glauben.
Gibt es ein großes Finale oder so was?�
Weiß ich nicht. Die Künstler haben gerade angefangen sich auszutauschen. Ich hoffe, wir kriegen alle die Chance ein bisschen von der Musik der anderen zu spielen. Das macht einen Teil des Spaßes aus.
Ich weiß, Steve Van Zandt ist politisch sehr liberal, aber teilen die anderen Mitglieder der E Street Band auch Ihre Überzeugungen?�
Na ja, sie kommen zumindest alle (lacht). Ich habe niemanden gezwungen. Ich weiß, dass (Drummer) Max (Weinberg) schon für John Kerry gearbeitet hat. Steve war immer politisch involviert. Und die anderen Jungs haben gesagt, dass sie kommen. Und meine Frau (Sängerin-Gitarristin der E Street Band Patti Scialfa) kommt auch.�
Ist es enttäuschend, dass bei der Tour nicht mehr Hip-Hop oder Latin oder Country Music dabei ist? Dass ein breiter Musikbereich nicht vertreten ist?�
Ja, das ist es immer … ich weiß, Jurassic 5 kommt und ein paar andere Leute. Angesichts der Zeit, die sie hatten … und ich weiß nicht, wie die Auftritte genau zusammengestellt wurden, aber ich gehe davon aus, dass sie ihr Bestes getan haben.
Ist es möglich, dass Sie in diesem Jahr noch ein Album rausbringen oder muss das warten?�
Ist es nicht. Ich habe gerade nichts in Arbeit. Ich schreibe nur ein bisschen. Ich habe mir den größten Teil des Jahres frei genommen. Patti hat gearbeitet, sie hat ihre Platte (23rd Street Lullaby) rausgebracht und brauchte Zeit dafür. Sie hat eine tolle Platte gemacht und ist gerade dabei, sie den Leuten nahe zu bringen. Ich genieße es, zu Hause bei den Kindern zu sein.
In den letzten 25, 30 Jahren habe ich parteipolitisch nichts gemacht. Ich habe immer gedacht, dass es besser wäre eine unabhängige Stimme zu bleiben. Aber dies hier hat die Regeln gebrochen. Ich glaube, hier stehen grundsätzliche Fragen der amerikanischen Identität und amerikanischer Werte zur Debatte und darüber singe ich seit 25 Jahren und deshalb muss ich dabei sein.
Sind die neuen Songs, die Sie schreiben, politisch orientiert und spielen Sie sie vielleicht auf der Tour?�
Das kann ich erst sagen, wenn ich einen habe. Ich habe gute Ideen, aber dass ist immer so. Ich wünsche mit, ich wäre jemand, der von außen nach innen arbeiten kann, der ein Thema aufgreifen kann, nach Haus geht und einen Song darüber schreibt. Aber so habe ich nie gearbeitet. Ich muss es von innen nach außen bringen. Ich hätte gerne einen guten Song über einen bestimmten Moment geschrieben. Ich bin sicher, es sind Tausende von Songs da. Wenn ich den einen finde, den ich singen will, dann singe ich ihn. Aber ich weiß das erst, wenn er da ist.
Das letzte Mal, das sie so was wie dies hier gemacht haben, war die Amnesty International Tour 1988. Haben Sie gute Erinnerungen an diese Tour und glauben Sie, dass Sie und die anderen Musiker das erreicht haben, was sie wollten?�
Es war eine unglaubliche Erfahrung. Ich habe vor einem Publikum gespielt, vor dem ich vorher noch nie gespielt habe. Indien, Afrika. Wir haben versucht, in den Ländern, die wir besucht haben, das Bewusstsein für Amnesty und die Menschenrechte zu wecken. Es war eine sehr befriedigende Erfahrung.
Hier liegen die Dinge allerdings etwas anders. Ich weiß von keiner Situation, wo so was schon mal vorgekommen ist.
Haben Sie R.E.M., Fogerty und Bright Eyes selbst ausgesucht?�
Am Anfang als alle Manager der Bands Kontakt aufnahmen, ging es bei uns nur darum, was wir machen wollten. Ich wollte ursprünglich auf ein paar Bühnen spielen und R.E.M. wollte in einigen Clubs spielen mit Bright Eyes als Opener. Und dann hieß es, dass wir vielleicht mit der E Street Band in ein paar größeren Hallen spielen würden. Ich hatte R.E.M. schon auf einigen unserer letzten Tourneen getroffen und war von Anfang an ein großer Fan von ihnen. Und ich sagte, vielleicht wollen sie mitkommen. Also fragten wir sie und sie sagten, das wäre super. Und sie brachten Bright Eyes mit, ich bin ein Fan von ihnen seit ihrer ersten Platte. Und John (Fogerty) bekundete auch Interesse daran mitzumachen. Als ich in Kalifornien lebte, wohnten wir eine Zeit lang nah beieinander und kannten und ziemlich gut.
Nur noch eine Frage. Konnten Sie die anderen nicht überreden, wenigstens eine Show in New Jersey zu geben?�
(Lacht) Na ja, New Jersey ist hoffentlich gut (solide) für Kerry. Aber wir werden in Philly sein. Die Acts stehen alle für kurze Zeit zur Verfügung, also versuchen wir an die entscheidenden Orte zu gehen, wo wir wohl die größte Wirkung erzielen werden.�
Milwaukee 2003
In 2003 besuchte ich mit meiner Frau und einigen Freunden das Konzert
von Bruce Springsteen und der E-Street-Band in Ludwigshafen, wir waren
alle wie immer völlig ausgelassen und haben uns riesig über das Konzert
gefreut.
Schließlich bin ich seit vielen Jahren schon Springsteen Fan
und habe seit 1988 kein Konzert im Rhein/Main Gebiet verpasst. 1996 in
der Alten Oper in Frankfurt hatte ich mit meinem Kumpel Marco
Riesenglück wir konnten vor Konzertbeginn eine Karte von einem Mädel
ergattern, die leider selbst nicht gehen konnte (13. Reihe!).
Also
zurück zum Jahr 2003 wir hatten Bruce in Deutschland gesehen und da wir
für September/Oktober eine Reise zu unseren Freunden in die USA fest
gebucht hatten, lag natürlich nichts näher als den Tourplan zu
studieren ob nicht die Möglichkeit besteht noch ein Konzert zu
besuchen. Allerdings war bis Mitte Juli das Tourende auf irgendwann im
August oder Mitte September festgelegt. Doch plötzlich wurden
Zusatzkonzerte angekündigt unter anderem am 27.9.03 im
Millerpark/Milwaukee und BINGO das war’s denn unser Flug ging am
25.9.03 in Frankfurt los und hat uns über Chicago nach Milwaukee
geführt. Wir haben am Tag der Veröffentlichung der Zusatzkonzerte noch
alle Hebel in Bewegung gesetzt und unsere Freunde in Germantown/WI (ca.
20 Meilen von Milwaukee entfernt) darum gebeten Karten für das Konzert
zu besorgen. Das hat alles spitzenmäßig geklappt die Karten waren
gekauft.
Wir sind in die USA geflogen und am 27.9. nachmittags zum
Konzert aufgebrochen. Insgesamt waren wir zu viert Jamie unserer
"einheimische" Fahrerin, Kai, der schon erwähnte Kumpel Marco und ich.
Als wir unsere Plätze bezogen hatten mussten wir feststellen, dass die
Bühne schon etwas weiter entfernt war.
Wir saßen zwar im vorderen
Drittel, der Bühne zugewandten Teil des Baseball Stadions, dafür aber
im dritten oder vierten Rang. Also sind Marco und ich losgezogen um
einfach mal zu schauen ob wir einen Blick auf die Bühne aus nächster
Nähe bekommen können. Wir haben nette Menschen kennen gelernt und sind
ins Gespräch gekommen, die Zeit verging wie im Flug. Etwa 15 Minuten
vor dem angekündigten Konzertbeginn haben wir uns wieder auf den Weg zu
unseren angestammten Plätzen gemacht, die Ebenen mussten über mehrere
Rolltreppen erklommen werden und wie das so ist in einer modernen
Sportarena gibt es da und dort Konferenz- und Veranstaltungsräume.
Wir
waren schon fast auf dem Rang angekommen wo unser Block sich befand als
ich etwas entdeckte. Zuerst habe ich meinen Augen nicht getraut. Da war
ein, durch Personal abgesicherter Bereich, der zusätzlich mit einer
Barriere abgetrennt war und dahinter stand Steve Van Zandt. Ich habe
Marco geschnappt und bin dort hin gerannt, auf unseren Zurufen ist
Miami dann aber in einem der Räume verschwunden. So ein Mist !!!! So
schnell wollten wir nicht aufgeben, wir haben also einen Ordner
angesprochen und ihm erzählt, dass wir aus "Germany" kommen, große
Springsteen Fans sind, gerade Urlaub in der Region machen und was auch
immer.
Der war richtig nett und er hat gemerkt, dass wir tatsächlich
richtige Fans sind. Schließlich hat er einen anderen Ordner
herbeigerufen, der uns dann Pässe für "Little Steven’s Underground
Garage" um den Hals gehängt hat, damit konnten wir hinter die
Absperrung.

Als Steve aus dem Raum kam in dem er zuvor verschwunden war
gab er uns jeweils noch ein Autogramm auf den Pass. Viel geredet hat er
nicht warum auch, er war nur sehr erstaunt, dass wir aus Europa kommen
um ein Konzert zu sehen. Verfolgt von etlichen Menschen (ich nehme an
das war eine Promoveranstaltung) und zwei netten Mädels ist er dann in
einen Aufzug verschwunden und hat sich Richtung Bühne verabschiedet.
Wow das war ein Ding!!!!
Wir sind zurück zu unseren Plätzen um das
Konzert zu verfolgen. Die beiden anderen wollten uns die Story zunächst
nicht abnehmen, doch als sie die Pässe gesehen haben waren sie schon
ein wenig neidisch auf unser Glück. Doch damit nicht genug, als ich mir
den wirklich "wichtig" aussehenden Umhänger noch mal betrachtet habe
kam mir eine Idee. Ich schaute Marco an und hab Ihm gesagt – "Wir
versuchen jetzt in den Innenraum zu kommen" gesagt getan wir haben uns
die Deutschlandfahne geschnappt, die uns vor dem Konzert noch von einem
unserer Freunde bekommen hatten und sind losgezogen.
Zuerst fragten wir
ganz höflich bei den Ordnern an, ob wir mit den Ausweisen in den
Innenraum gelassen werden. Als wir jedoch von einem zum Anderen
geschickt wurden und das keiner so genau wusste, haben wir die Teile
hoch gehalten und sind einfach gelaufen. Durch die erste Kontrolle,
durch die zweite Kontrolle und durch die dritte Kontrolle bis in die
Pitlane.
Da der Innenraum dort bestuhlt war und nur der Bereich
unmittelbar vor der Bühne nicht, aber nur eine sehr begrenzte Anzahl
von Karten dafür verkauft wurden konnten wir seitlich (direkt vor
Clarence) bis in die zweite Reihe vordringen. Ein absolut grandioses
Konzert und ein noch aufregenderes Erlebnis. Leider hatten wir weder
ein Fotohandy noch eine Kamera dabei, so dass wir keine Bilder machen
konnten, die Erinnerung bleibt uns aber.